AutorInnen

  • Rod Ackermann

    Persönliches

    *1945, Sohn einer Waadtländerin und eines Aargauers, wuchs zweisprachig auf, studierte Jurisprudenz in Bern und Basel, arbeitete als Musiker in Deutschland, wandte sich darauf dem Sportjournalismus zu und erfüllte sich mit der Auswanderung in die USA einen Jugendtraum. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Reporter und Kolumnist kehrte er, dem Ruf der NZZ folgend, zurück in die Schweiz; heute lebt er in Paris und Manhattan.

    376
  • Christoph W. Bauer

    Persönliches

    *1969 in Kärnten, lebt zurzeit in Innsbruck und veröffentlicht seit 1999 Lyrik, Dramen, Prosa, Hörspiele und Essays, zuletzt den Lyrikband «mein lieben mein hassen mein mittendrin du». Bauer begreift sich als «Gedichterstatter» und erkennt im lateinischen Wort «reportare» durchaus eine der Triebfedern der Lyrik.

    379
  • Sibylle Berg

    Persönliches

    1962 in Weimar geboren, lebt in der Schweiz und jedes Jahr einige Wochen in Israel und ärgert sich über die erstaunlich einseitige Berichterstattung Schweizer Medien über das Land. Ihr erster Roman «Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot», erschien 1997 im Reclam Verlag Leipzig und verkaufte sich über 100 000-mal. Bergs aktueller Roman «Der Mann schläft» ist im Herbst 2009 im Hanser Verlag erschienen. Ihre Theaterstücke werden an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland gespielt, ihre Reportagen u. a. in der «Zeit» und der «NZZ» veröffentlicht.

    778
  • José Manuel Camacho Delgado

    Persönliches

    *1967, ist Titularprofessor für südamerikanische Literatur an der Universität von Sevilla. Er gilt als einer der besten Kenner der Werke des kolumbianischen Autors Gabriel García Márquez und hat zahlreiche Bücher und Publikationen über ihn verfasst. Der Wissenschafter ging dabei journalistisch vor: Er verliess das Studierzimmer und reiste mehrmals an die Karibikküste Kolumbiens.

    781
  • Erwin Dettling

    Persönliches

    *1952, weiss seit 1974, als er im peruanischen Urwald auf einem Nebenarm des Amazonas-Flusses unterwegs war, dass Lateinamerika die spannenden Geschichten nie ausgehen werden. Zwanzig Jahre lang war er in Lateinamerika als Auslandkorrespondent für verschiedene deutschsprachige Medien unterwegs.

    371
  • Claude Fankhauser

    Persönliches

    *1971, ist Redaktor von Reportagen und liest nach eigenen Angaben schon länger, als er gehen kann. Skeptiker, Informatiker, Bücherfresser, Musikant, Traumtänzer, Kampfkünstler, Hobbykoch und Whiskyliebhaber und Blogger. Als letzteres wird er regelmässig auf www.reportagen.com/blog Neues aus der Welt der Reportagen berichten. In "Das Buch" stellt Claude Fankhauser in jeder Ausgabe eine Perle aus dem Büchermeer vor.

    17
  • Christoph Fischer

    Persönliches

    *1976, lebt in Luzern. Er zeichnet für Zeitungen und Zeitschriften oder schaut aus dem Fenster. Seine jahrelangen Beobachtungen der Ereignisse vor seinem Atelier führten zum Buch «Teufelskreisel Kreuzstutz». Mit Blick aufs Alltägliche zeichnet Fischer auch auswärts am liebsten direkt vor Ort, wie 2010 in der West Side von Chicago, wo ihn ein Stipendium der Stadt Luzern hinführte. Sowohl fürs Zeichnen wie auch menschlich schien ihm diese Gegend reizvoller als die polierten Wolkenkratzer mit den global verbreiteten Symbolen. Im Anschluss an seine Reportage fuhr er mit dem Fahrrad weiter nach Westen bis San Francisco und dokumentierte alle überfahrenen Tiere auf dieser Strecke fotografisch.

    780
  • Corina Freudiger

    Persönliches

    992
  • Christof Gertsch

    Persönliches

    *1982, würde auch gerne in London, Delhi oder New York leben, ist aber Berner aus tiefstem Herzen. Schreibt, seit er Schwimmen kann. Heute arbeitet er – nach Stationen beim «Burgdorfer Tagblatt» und der «Berner Zeitung» – als Sportredaktor bei der «NZZ am Sonntag». Gertsch ist Co-Autor des Buchs «Fabian Cancellaras Welt». Ausserhalb der Sportwelt schreibt er regelmässig Reportagen, was zeigt, dass man nicht in London, Delhi oder New York leben muss, um starke Geschichten aufzuspüren.

    378
  • Hannes Grassegger

    Persönliches

    *1980, sieht sich als Glückskind des Wirtschaftsjournalismus. Mit 14 musste er die Schule wegen seiner ersten Schülerzeitung verlassen, mit 19 hat er als Radiopirat im Freien Radio Stuttgart Sendungen gekapert. Nach seinem Studium der Ökonomie und auf dem Weg zum Doktortitel stiess er 2010 auf unsaubere Machenschaften im Bio-Handel. Seither ist er Journalist. Er lebt in Berlin und Zürich und schreibt für «Die Zeit», «Financial Times Deutschland» und «Brand eins».

    777
  • Frederik Jötten

    Persönliches

    *1975, ist Parasitologe und hat die Journalistenschule in München besucht. Danach arbeitete er fünf Jahre beim Magazin der «Frankfurter Rundschau». Heute lebt er als freier Autor in Frankfurt. Als Singer-Songwriter hat gerade sein zweites Album veröffentlicht.

    784
  • Erwin Koch

    Persönliches

    *1956, hat die Gattung Reportage in der Schweiz geprägt wie kaum jemand seit Niklaus Meienberg. Koch hat ein feines Gespür für die leisen Töne und empfindet grossen Respekt seinen Protagonisten gegenüber: Deshalb sind seine Reportagen wunderbare Porträts. Soeben ist "Was das Leben mit der Liebe macht" erschienen, sein neuster Reportagenband. Koch lebt in der Nähe von Luzern.

    18
  • Matto Kämpf

    Persönliches

    991
  • Ryszard Kapuscinski

    Persönliches

    1932–2007, gilt in Polen als Jahrhundert-Reporter. Er floh 1940 zusammen mit seiner Mutter vor einer Verschickung nach Sibirien. 1958 wurde er Korrespondent für die polnische Nachrichtenagentur in Afrika. Er unternahm mehrere längere Asien- und Südamerikareisen und wurde sechsmal Ehrendoktor. Am Reporter-Denkmal vieler Journalisten auf der ganzen Welt rüttelte das Buch «Kapuscinski. Non-Fiction», welches 2010 erschien und den Wahrheitsgehalt zahlreicher Reportagen und die Familiengeschichte Kapuscinskis zweifelhaft erscheinen lässt.

    782
  • Nicolai Kobus

    Persönliches

    1968 in Westfalen geboren, hat ein ausgesprochenes Faible für Hafenstädte, lebt und arbeitet daher als Dichter und gelegentlicher Werbetexter zwischen Norder- und Süderelbe in Hamburg. Publikationen, Lobpreis und Konfektionsgrösse unter www.nicolai-kobus.de.

    783
  • Ruedi Leuthold

    Persönliches

    *1952, ist seit 30 Jahren Journalist und Dokumentarfilmer. Zusammen mit Beat Bieri erhielt er 2007 den Europäischen Filmpreis Civis. Als Journalist wurde er 2008 für die beste deutschsprachige Reisereportage ausgezeichnet. Ruedi Leuthold lebt in Luzern und Rio de Janeiro. In Brasilien gefällt ihm, dass er hier auf Typen und Geschichten trifft, die seine Jugend prägten. Dem aufstrebenden Schwellenland und dem Industrieort Emmenbrücke der 60er Jahre ist einiges gemeinsam: viel Lärm, viel Alkohol, viel Nationalstolz und ein blinder Optimismus, dass alles gut wird.

    23
  • Florian Leu

    Persönliches

    *1984, hat Deutsch und Geschichte studiert, wohnt in Zürich und arbeitet als Volontär beim NZZ Folio.

    372
  • Urs Mannhart

    Persönliches

    *1975, studierte einige Semester Germanistik, Anglistik und Philosophie. Nach Jahren als freier Journalist für die Tageszeitung "Der Bund", sowie Tätigkeit als Velokurier, Nachtwächter und Reporter, wurde Mannhart Schriftsteller. Bisher erschienen sind der Roman "Luchs" und "Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola". Urs Mannhart lebt in Langenthal und an anderen Orten Europas, zu denen hin, sei es auch ausserplanmässig, ein Zug rollt.

    288
  • Benedikt Narodoslawsky

    Persönliches

    *1984, ist in der Steiermark geboren und lebt in Wien. Seine Diplomarbeit zum Abschluss des Journalismus-Studiums über die rechtspopulistische FPÖ erschien als Sachbuch. Neben dem Thema Populismus interessieren ihn besonders die Niederungen der österreichischen Innenpolitik. Letztes Jahr wurde er zu den 30 besten Journalisten Österreichs gekürt. Benedikt Narodoslawsky ist Redaktor des österreichischen Monatsmagazins "Datum".

    (Foto: Tom Linecker)

    290
  • George Orwell

    Persönliches

    *1950. Der britische Schriftsteller, Essayist und Journalist, wurde vor allem durch seine Werke «Animal Farm» und «1984» bekannt. Als Offizier der britischen Kolonialpolizei in Burma prangerte er das Vorgehen der Kolonialmacht an. Orwell schlug sich als Englischlehrer und Tagelöhner in Paris durch, war zeitweise obdachlos und zog sich hier wahrscheinlich auch die Tuberkulose zu, an der er später sterben sollte.

    373
  • Michael Paterniti

    Persönliches

    987
  • Sabine Riedel

    Persönliches

    *1959, berichtete unter anderem für die "Frankfurter Rundschau" und "Die Zeit" aus den Ländern Ex-Jugoslawiens, Russland und der Ukraine. Später boten ihr die "Zeitbilder" der "Neuen Zürcher Zeitung" eine publizistische Heimat. Sabine Riedel schreibt am liebsten Reportagen, weil sie für Menschen auch dann eine "Geschichte" sind, wenn sie nicht im Fokus der Tagesaktualität stehen.

    19
  • Linus Reichlin

    Persönliches

    *1957, arbeitete lange Zeit als Kolumnist und Journalist in der Schweiz, wo er unter anderem mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet wurde. Heute lebt Reichlin als Schriftsteller in Berlin. Sein in mehrere Sprachen übersetzter Roman «Die Sehnsucht der Atome» wurde mit dem Deutschen Krimi Preis 2009 ausgezeichnet. 2011 erschien «Er».

    375
  • Beat Sterchi

    Persönliches

    *1949, ist Schriftsteller und wohnt in Bern. Das war nicht immer so. Mit zwanzig wanderte er aus nach Kanada, wurde Kanadier und später Sprachlehrer in Honduras. Auch in Morella, Spanien, lebte er über 10 Jahre. 1983 erscheint der Roman "Blösch", der von einer Kuh und einem spanischen Gastarbeiter in der Schweiz handelt. Sterchi, der von sich sagt, er sei selber "Knecht in Ägypten" gewesen, fasziniert das Thema Migration seit Jahrzehnten.

    20
  • Margrit Sprecher

    Persönliches

    Margrit Sprecher ist die grosse alte Dame des Schweizer Reportagejournalismus. Sie ist in Graubünden geboren und lebt in Zürich und Irland. Was sie in der Schweiz nicht hat, findet sie in ihrer Fischerhütte an Donegals stürmischer Atlantikküste: den weiten Himmel und das einfache Leben. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem in "Die Zeit" und im "NZZ Folio", in Sammelbänden bei Suhrkamp und Ammann, und wurden vielfach preisgekrönt. Markenzeichen ihrer Berichte und Porträts: Die Sensation als harmlos entlarven und im Unauffälligen die Sensation finden.

    22
  • Andreas Schneitter

    Persönliches

    *1978, studierte Philosophie und Religionswissenschaften und lebt in Basel. Er arbeitet als Redakteur für das Wochenmagazin «Tachles» und als freier Journalist für verschiedene Printmedien. Die früheren Staaten der Sowjetunion gehören zu seinen bevorzugten Zielen als
    Reportagenschreiber. Reportagen schreibt er, weil gute Geschichten dem Leser, aber auch dem Schreiber, die Welt jenseits der Schlagzeilen näher bringen.

    779
  • Susanna Schwager

    Persönliches

    988
  • Hoo Nam Seelmann

    Persönliches

    *1950 in Südkorea, wanderte 1970 nach Deutschland aus und studierte dort Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte. Sie siedelte 1995 in die Schweiz über und arbeitet seither als Übersetzerin, freie Journalistin und Publizistin. 2011 erschien von ihr «Lautloses Weinen», die Geschichte des Untergangs des koreanischen Königreichs. Hoo Nam Seelmann interessiert an der Form der Reportage, dass diese scheinbar Unwichtiges bedeutsam erscheinen lässt.

    374
  • Constantin Seibt

    Persönliches

    *1966, arbeitet als Reporter für den «Tagesanzeiger» in Zürich. 2009 wurde er für seine Berichterstattung zum Swissair-Prozess von Branchenkollegen zum Schweizer Journalist des Jahres gewählt. Auf seinem Facbook-Profil steht Seibts Verständnis von Journalismus. «Wenn ich Johnny Cash höre, dann denke ich Folgendes: dass man ein korruptes Genre nehmen und etwas Persönliches daraus machen kann. Dass man Journalismus machen sollte, wie Cash singt: mit einer Bibel und einer Kanone.»

    377
  • Mikhail Shishkin

    Persönliches

    986
  • Peter Stamm

    Persönliches

    858
  • Mark Twain

    Persönliches

    989
  • Raphael Urweider

    Persönliches

    *1974, Pfarrerssohn, Theatermacher, Rapper, mit Preisen überhäufter Dichter. Gemeinsam mit einem deutschen und einem österreichischen Lyriker wird Urweider das Experiment in Reportagen weiterführen.

    287
  • Bernd Volland

    Persönliches

    990
  • Karin Wenger

    Persönliches

    *1979, ist die Senkrechtstarterin im Schweizer Journalismus. Ein Jahr nach ihrem Studium an der Universität Freiburg bekam sie den Zürcher Journalistenpreis für Ihre Reportage "Wenn Beduinen lieben". Nach vier Jahren als freie Reporterin im Nahen Osten, mehrheitlich für die "Neue Zürcher Zeitung" tätig, zog es sie zu neuen Ufern: Seit 2009 ist Karin Wenger Korrespondentin von Radio DRS in Delhi. Ihre Liebe gehört der Reportage, weil man, so Wenger, mit ihr das Leben hinter den Fakten zwischen den Zeilen zeigen kann.

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